
Schulprofil

Unser Schulprofil – So wird das Leitbild lebendig
Unsere Realschule verbindet einen rhythmisierten Schulalltag mit vielfältigen Möglichkeiten, eigene Interessen und Stärken zu entwickeln. Unser pädagogisches Konzept auf der Grundlage des AFRA-Modells stellt dabei das Lernen in Beziehungen, eigenverantwortliches Arbeiten und individuelle Lernprozesse in den Mittelpunkt. Ergänzt wird das Profil durch besondere Angebote wie die Weltbegegnung in der Morgenzeit, unsere Ziel- und Motivationsgespräche und auch kreative Prozesse im Film- sowie Medienbereich.
Ab der 7. Jahrgangsstufe besteht die Möglichkeit, einen eigenen fachlichen Schwerpunkt zu wählen. Zusätzlich bieten wir ein vielfältiges Angebot an Wahlfächern wie WerteWerkStatt und Fairtrade, Mountainbikekurse und Badminton, Stressprävention und Urban Gardening und vieles mehr.
In der 5. bis 7. Jahrgangsstufe bietet der Morgenkreis Raum für Austausch und gemeinsame Reflexion. In der 8. bis 10. Jahrgangsstufe übernimmt die Morgenzeit diese Funktion.
Der Montagmorgen beginnt mit einer Stunde, die vielfältige Impulse aus unterschiedlichen Bereichen gibt wie beispielsweise zum Jahreskreis, zum aktuellen Zeitgeschehen, zu anstehenden Themen der Klasse.
Der Wochenbeginn wird bewusst durch eine alltagsnah konzipierte Einheit gestaltet, durch die die Schülerinnen und Schüler einen alternativen Einstieg in die Schulwoche bekommen und nach dem Wochenende gut starten können.
Durch dieses Angebot begegnen wir uns gegenseitig und wollen uns miteinander zu Beginn der Woche wirklich wahrnehmen.
Unsere Ziel- und Motivationsgespräche unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, den eigenen Lernweg bewusst zu gestalten.
In den Monaten September, Februar und Juli finden Motivations- und Zielgespräche zwischen der Schülerin bzw. dem Schüler und der Lehrkraft statt. Die Gespräche werden vom Klassenleiter bzw. der Klassenleiterin und der Co-Klassenleitung geführt. Nach Möglichkeit gehen immer zwei Schülerinnen oder Schüler gemeinsam zu einem Gespräch, für das ca. 20 Minuten eingeplant werden.
Bestandteil eines jeden Motivationsgespräches sind die entsprechenden Seiten im Hausaufgabenhaft. Diese Seiten bieten einen Impuls zum Einstieg. Inhalt der Gespräche sind Stärken und Schwächen in Bezug auf den Lernprozess sowie Methoden der Lernvertiefung und Ziele für das jeweilige Schuljahr.
AFRA verbindet verschiedene Elemente, die den Schulalltag an St. Ursula prägen. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Lernprozess zu stärken und gleichzeitig das Lernen in der Gemeinschaft zu fördern.
GanzTakt+
Zwei feste Ganztage verbinden Unterricht, Übungsphasen und Erholung. Im Lernatelier bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihre Übungsaufgaben und erhalten dabei Unterstützung. Die Rhythmisierung der Schulwoche und das Doppelstundenprinzip schaffen unterschiedliche Möglichkeiten für konzentriertes und eigenständiges Lernen.
NetzWerk
In den 5. und 6. Jahrgangsstufen werden Unterrichtsinhalte in NeWe miteinander vernetzt. In Biologie, Geographie und Religion werden Themen in größeren Zusammenhängen statt ausschließlich in einzelnen Fächern betrachtet. Dabei bildet der religiöse Weltzugang eine Grundlage der Vernetzung und die Lehrkräfte arbeiten eng zusammen.
Pädagogische Teams
Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende begleiten die Schülerinnen und Schüler insbesondere in den Übungsphasen. Durch unterschiedliche fachliche und pädagogische Perspektiven kann der einzelne Lernende ganzheitlich betrachtet und unterstützt werden.
In der Offenen Ganztagsschule werden die Schülerinnen und Schüler über den regulären Unterricht hinaus begleitet, wobei unser Ganztagsteam dafür sorgt, dass Lernen, Freizeit und Betreuung harmonisch ineinandergreifen. Mit Engagement, Kreativität und Einfühlungsvermögen unterstützt das Team junge Menschen individuell, fördert ihre Interessen und gestaltet die Betreuungszeiten abwechslungsreich und anregend.
Dieses Angebot ist flexibel buchbar und umfasst ein Mittagessen in unserer Mensa.
Ab der 7. Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler mit der Wahl einer von vier Wahlpflichtfächergruppen einen eigenen Schwerpunkt setzen. Dabei lassen sich persönliche Interessen und Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln.
Wirtschaftlicher Zweig
Im Fach Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen geht es um Unternehmen, Geld und Märkte. Die Jugendlichen lernen, wie Betriebe funktionieren, wie Einnahmen und Ausgaben geplant werden und wie wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden.
Zweite Fremdsprache
Französisch eröffnet den Zugang zu einer weiteren Sprache und zur Kultur Frankreichs sowie anderer frankophoner Länder. Auf dem Programm stehen typische Alltagssituationen, das Verstehen von Texten und das eigene Formulieren. So entstehen sprachliche Grundlagen für Reisen, Austausch und internationale Kontakte.
Gestalterischer Zweig
Im Kunstunterricht stehen Kreativität und eigenes Gestalten im Mittelpunkt. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, vom Zeichnen und Malen bis zum plastischen Gestalten und digitalen Design. Dabei geht es auch darum, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Gedanken und Gefühle auszudrücken.
Hauswirtschaftlicher Zweig
Ernährung und Gesundheit verbindet praktische Fragen des Alltags mit Themen rund um Ernährung und Wohlbefinden. Die Jugendlichen beschäftigen sich damit, ausgewogene Mahlzeiten zu planen und Lebensmittel richtig zu verarbeiten. Auch nachhaltiges Handeln und bewusste Entscheidungen spielen dabei eine Rolle.
Im Mittelpunkt steht die praktische Filmarbeit, wobei unter anderem Trickfilme, Werbefilme und Kurzfilm entwickelt werden. Gearbeitet wird projektorientiert sowie in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Ausprobieren, Experimentieren und Analysieren sind wichtige Bestandteile des Filmangebots. Die Ergebnisse werden präsentiert und können auch bei Wettbewerben wie dem Europäischen Wettbewerb, Crossmedia oder den Filmtagen Bayerischer Schulen eingereicht werden.
In MINT and Mind verbinden sich mathematisch-naturwissenschaftliche Themen in der Auseinandersetzung mit Medien, Technik und persönlicher Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an Fragestellungen, probieren aus und entwickeln dabei Selbst-, Sach- und Sozialkompetenz. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit Social Media und KI sowie Themen wie Toleranz, Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung finden Raum. Im Rahmen von School Lab, einer Kooperation mit der Universität Augsburg, können Arbeitsergebnisse präsentiert und gemeinsam reflektiert werden.